Interfaces PC zu Betty
From Bettyhacks.com - Hack BettyTV-Remote
Man braucht eine serielle Schnittstelle mit 3V oder 5V-Pegel (Direkt oder über USB-Umweg), um Firmware auf die Betty zu übertragen.
RS232-Schnittstellenwandler
Benutzen meist Pegelwandler-ICs wie MAX3232. Bettys Spannungsversorgung ist 3V. Daher kann man den Standard MAX232 nicht ohne zusätzliche Spannungsversorgung (5V) verwenden.
- Handy-Datenkabel
Zählen fast immer hierzu, siehe unten
- Simple Serial Interface
Funktional identisch zum NXP ISP, aber Aufbau auf Lochrasterplatine (Einfacher für den Hobbybastler)
- SCART-Betty-Kombiinterface
Mit dem SCART-Betty-Kombiinterface können nicht nur wie bei den bisher verfügbaren Interfaces mit der Betty, sondern auch mit dem Scart-Adapter Daten ausgetauscht werden.
- NXP ISP
Der NXP ISP besteht aus einem Standard TTL Wandler der die RTS / CTS Leitungen zum Resetten/Boot Enable benutzt.
http://www.grautier.com/grautier/index.php?/archives/51-Betty-Hardware-Teil-4-NXPisp-Adapter.html (01:32 - 18.09.2007)
Link zum Flash Magic
USB-Seriell-Wandler
Man kann auch USB-seriell Wandler ohne RS232-Pegel benutzen. Im besten Fall unterstützen sie auch Handshake-Signale. Dazu eignen sich spezielle ICs (FT232R, ..), es geht auch mit einigen Handy-Datenkabeln.
Achtung: Fertige Adapter mit USB und RS232-Steckern müssen geöffnet und Kabel direkt an den (FT232/PL2303-)Wandlerchip angelötet werden, da hier der Pegel anschließend wieder auf +-12V gewandelt wird. Handydatenkabel umgehen dies. Anschlusspunkte am Chip siehe z.B.: FTDI FT232BM Datenblatt ; PL2303 Datenblatt
Umbau von Handy-Datenkabeln
Hierzu sind alle Datenkabel (Seriell oder auch USB) geeignet, deren zugehörige Handys seriell mit 3,3V oder 5V-Pegel angesprochen werden. Erkennen lässt sich das an den Signalbezeichnungen RX und TX in der Pinbelegung des Handysteckers (Über Google zu finden). Das sind u.a. Siemens C25-S65, Nokia 3210, 3310, 5110, 8110, Motorola T191 und fast alle anderen die nicht per USB (Handyseitig) angebunden sind. USB-Kabel für Nokia's mit dem neueren "Pop-Port" gehen z.B. NICHT da hier 4 Adern zu einer USB-Schnittstelle direkt am Handy laufen, ohne Wandler! Die älteren Modelle (aus der Zeit als jedes Modell seine eigene Anschlussnorm bekam) funktionieren dagegen praktisch immer.
Ist ein Kabel gefunden, Stecker zerlegen und mit der Pinbelegung (Pinout) des Steckers feststellen welche Ader TX, RX und GND(Masse/Minus) ist. Im Falle eines Original Siemens-Datenkabels kommt noch eine Ader für die 3,3V aus der Betty dazu, andere Schaltungen versorgen sich aus dem PC.
[1] zeigt die Belegung des Betty-Programmiersteckers, als Kupplung ein Stück von dem Reichelt-Artikel "BL 2X10G 2,54" abgeschnitten und er passt.
RX, TX, GND werden 1:1 durchverbunden, ggf. auch noch 3,3V. Die "Bootloader Enable"-Leitung von Betty (am Stecker) muss noch mit GND verbunden werden damit sie in den Softwareupdatemodus geht wenn unser Kabel dransteckt. Wird auch der Terminalmodus benötigt, muss ein Schalter in diese Verbindung eingefügt werden.
Dies ist die einfachste Version eines Betty Interfaces, zum Starten des Bootloaders wird der Stecker aufgesetzt und die Batterien eingelegt. Zum Starten der Software nach dem Update das Kabel abziehen, und kurz eine der Batterien entfernen.
